SPD Biesenthal-Barnim

Die Barnimer Jusos erklären ihre Solidarität zum Bernauer Jugendtreff Dosto.

Jugend

Pressemitteilung:
Die Barnimer Jusos erklären ihre Solidarität zum Bernauer Jugendtreff Dosto.

Zu der aktuellen Debatte um den Jugendtreff Dosto in Bernau erklären die
stellvertretenden Vorsitzenden der Jusos im Barnim, Tobias Thimm und Florian Görner:

Die Faktenlage für eine Kampagne gegen das DOSTO ist reichlich dünn:
Weder kann es mit den Urhebern der „Barnimer Antifa Recherche“ in einen
Topf geworfen werden, noch können hinreichende Beweise für einen
direkten Zusammenhang zwischen DOSTO der Bernauer Antifa vorgezeigt
werden, bis auf die Tatsache, dass die Bernauer Antifa in ihrem
Impressum die Adresse des DOSTO benutzt hat.
Edit: Die Angaben auf der Seite der Bernauer Antifa unter "Kontakt", stellen kein Impressum dar, da beim Impressum immer auch eine inhaltliche Verantwortung verortet ist. Hier ist lediglich eine Kontaktadresse genannt. Dies ist allerdings nichts
besonderes, viele Antifa-Initiativen greifen auf die Adressen von
lokalen Jugendclubs zurück.
Die Kritik um "zu dreckige Toiletten" schlägt dem Fass den Boden aus.
Herr Goral besuchte das DOSTO direkt nach einer größeren Veranstaltung.
Die Toiletten waren entsprechend dreckig und noch nicht gereinigt. Es
ist voreilig, hierbei gleich auf einem Grundzustand zu schließen.

Die Jusos finden es empörend, wie hier von einigen Meinungsmache gegen
einen Jugendclub gemacht wird. Das Motiv ist klar: unliebsame
Andersdenkende Mundtod machen! Schon werden Unkenrufe laut, dass der
DOSTO ein „weltanschaulich neutraler, unpolitischer Jugendclub“ werden
soll. Gerade weil das Freizeitangebot und die Anzahl von Jugendclubs in
Bernau und Umgebung nicht übermäßig hoch ist, benötigen bestehende
Einrichtungen eine weitreichende und konstante Unterstützung.
Speziell das DOSTO bildet eine attraktive Möglichkeit für Jugendliche
z.B. eine kostengünstige Party zu veranstalten und ihre Freizeit dort zu
verbringen. Deswegen finden wir es schlichtweg unerträglich, dass solch
eine Kampagne gegen einen von Jugendlichen anerkannten Freizeitraum
betrieben wird.

Ferner kritisieren wir erneut den viel zu verkürzten
Extremismus-Begriff, der in der Debatte immer wieder auftaucht. Die
meisten seriösen Politikwissenschaftler/innen lehnen diesen Begriff ab.
Insbesondere die Gleichstellung von „Links-“ und „Rechtsextremismus“
gilt als nicht mehr zeitgemäß und birgt die Gefahr, rechte Strukturen zu
vernachlässigen und rechte Straftaten zu verharmlosen. Diese Kritik geht
leider auch an die Adresse unserer eigenen Partei.
Nach unseren Erfahrungen stehen die Aktiven im DOSTO ohnehin auf den
Boden der freiheitlich demokratischen Grundordnung und leisten eine gute
Arbeit.
Wir fordern die Angesprochenen Personen sich zu den Vorwürfen, die in
der Broschüre gemacht wurden, zu äußern anstelle Kampagnen zu starten.

 

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